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 x.gif (67 Byte)Private Krankenversicherungen im Vergleich

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GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG -
EINE GUTE ALTERNATIVE?

1.     Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung hat bedingt durch das Umlageverfahren eine große Aufgabe zu meistern. Der Beitrag der heute in die gesetzlichen Kassen fliest, wird unmittelbar wieder für die Kosten der Versicherten ausgegeben. Ich selbst bin 1963 geboren. Wenn mein Jahrgang das Rentenalter erreicht hat, stehe ich nicht alleine da. Es werden dann ca. 40% unserer Gesellschaft dieses Alter erreicht haben (Pillenknick). Wie dann die gesetzliche Krankenversicherung mit Ihrer „von der Hand in den Mund Mentalität “ diese Herausforderung meistern wird, bleibt die seit Jahrzehnten von der Politik ignorierte Frage. Denn die Antworten sind unbequem. Und wer würde denjenigen der die Wahrheit ausspricht wohl wiederwählen?


2.    Private Krankenversicherung

Wenn es um die Thematik der Beitragsstabilität in Kombination mit den Leistungen im Alter geht, hat man in der privaten Krankenversicherung größere Chancen auf eine optimale Gestaltung, da hier ein Anteil der Prämie in die sogenannte Altersrückstellung fließt. Aus diesem Topf, so die Theorie können dann die Kosten für die höheren Ausgaben im Alter finanziert werden. Leider war das in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Es kam schon mal vor, dass Beiträge langjährig versicherter Kunden im Alter stark angestiegen sind. Je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif mal mehr und auch mal weniger. In den meisten Fällen sind die Beiträge jedoch grundsätzlich bezahlbar geblieben oder es war möglich, durch Umstellung in andere Tarifkombinationen den Beitrag wieder auf ein bezahlbares Niveau zu bringen. Einer der Gründe für die Beitragssteigerungen im Alter war und ist, dass nicht in ausreichender Höhe Altersrückstellungen gebildet worden sind. Mann hat sozusagen am sparen gespart. Aus diesem Grund wurde vom Gesetzgeber 2001 ein gesetzlicher Zuschlag in Höhe von 10% der Beiträge zusätzlich zu den bisher gebildeten Altersrückstellungen eingeführt. Dieser Zuschlag ist ein Garant dafür, dass es bei den heutigen abgeschlossenen Verträgen im Alter besser laufen soll, als bei denen in der Vergangenheit ohne Zuschlag.


3.    Was soll der gesetzliche Altersentlastungszuschlag
       von 10% bewirken?


Das Ziel des Zuschlages ist ganz einfach, zusätzlich zu den regulären Altersrückstellungen sollen Gelder angespart werden, die ab dem 65. Lebensjahr dafür verwandt werden, den Versicherungsbeitrag auf dem dann bestehenden Niveau stabil zu halten. Der Zuschlag dient in vollem Umfang der Altersrückstellung. Er wird auf alle Beitragsanteile erhoben, die für das Krankheitskostenrisiko kalkuliert sind. Der 10%ige Zuschlag ist somit ein zusätzlicher Baustein zur Stabilisierung der Beiträge in der privaten Krankenversicherung und ergänzt die bisher schon von der PKV getroffenen Altersrückstellungen. Dadurch ist eine Bezahlbarkeit der Beiträge im Alter noch besser gewährleistet, als bei Vertragsabschlüßen vor 2001.


4.    Sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung
       noch bezahlbar?
      - Beitragsstabilität im Alter -


Nicht jede Versicherungsgesellschaft bildet automatisch die gleichen Altersrücklagen. Manch einer spart am sparen. Dies trifft insbesondere häufig bei den Angeboten zu, bei denen Sie für wenig Geld hohe Versicherungsleistungen erhalten. Diese Angebote sollten Sie meiden. Es kommt darauf an, wie rentierlich die Gesellschaft das angesparte Geld am Kapitalmarkt anlegt und wie sie die Steigerung der Gesundheitskosten in den Griff bekommt. Die Ursachen für Krankheitskostensteigerungen können unterschiedlicher Natur sein. Verbesserte Behandlungs- bzw. Operationsmethoden, zu laxe Prüfungen bei Vorerkrankungen vor Abschluss eines Vertrages, Inflation, hohe Verwaltungskosten etc. Betrachtet man über mehrere Jahre die Kennzahlen der Versicherer, erkennt man wie „gesund“ ein Versicherer ist. Selbstverständlich hat auch die Tarifgestaltung einen erheblichen Einfluss auf den Beitrag. Selbstbeteiligungen und Tarifgestaltungen die das „Anspruchsverhalten“ der Versicherten positiv beeinflussen, können zu einer erheblichen Beitragsstabilität verhelfen.


5.    Gesetzliche Krankenversicherung – eine gute Alternative?

In der gesetzlichen Krankenversicherung wird bis zum heutigen Tag keinerlei Vorsorge getroffen um die     Beiträge im Alter stabil zu halten. Jahr für Jahr werden seither ständig entweder die Beiträge erhöht oder einzelne Leistungen gestrichen bzw. reduziert und somit die Beteiligung an den Kosten erhöht. Bis 1983 wurde dem gesetzlich Versicherten versprochen, dass er als Rentner beitragsfrei in der GKV versichert wäre.


FAZIT:

Der Versicherte hat mit seiner privaten Krankenversicherung vertraglich auf Lebenszeit garantierte Leistungen. Variable Tarifvarianten und Selbstbehalte machen es dem Versicherten möglich, seine Altersabsicherung selbst zu gestalten. Damit bietet die private Krankenversicherung ein solides Konzept, dass die auf Grund der demographischen Entwicklung unausweichlichen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen berücksichtigt. Die Private Krankenversicherung hat somit ein wesentliches Fundament für zukünftige Entwicklungen gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

IMPRESSUM

30-04-10

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