Die statistische Zahl von über 2 Millionen Berufs- oder
Erwerbsunfähigen
steht für Schicksale deren Tragweite kaum zu ermessen ist. In der Regel sind Familien
betroffen, die in Erwartung eines ununterbrochenen Arbeitslebens des Hauptverdieners,
entsprechende Verpflichtungen
(z.B. Hausfinanzierung) eingegangen sind. Neben der Gefährdung des erreichten
Lebensstandards droht bei Berufsunfähigkeit auch eine geringere Altersversorgung, da
keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung entrichtet werden können.
Die Auffassung, kaufmännisch oder verwaltend tätige Personen seien grundsätzlich
weniger gefährdet, als z.B. handwerklich Berufstätige, kann sich als teurer Trugschluss
erweisen: Ein Bandscheibenvorfall, Krebs oder Herzinfarkt können jeden treffen. Hinzu
kommt das Risiko der täglichen Fahrt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
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